GNPI

17.B.1 Fakultative Weiterbildung in der Speziellen Pädiatrischen Intensivmedizin


Erwerb der in der Weiterbildungsordnung aufgeführten Weiterbildungsinhalte.
Hierzu sind nachfolgende Richtzahlen oder Weiterbildungsinhalte nachzuweisen:

  • 75 dokumentierte abgeschlossene Behandlungsfälle bei komplizierten intensivmedizinischen Krankheitsverläufen bei pädiatrischen Krankheitsbildern
  • akutem Lungenversagen auch mit aeroben und anaeroben Infektionen
  • Schockzuständen unterschiedlicher Art
  • akuten Störungen des ZNS
  • akutem Abdomen
  • Sepsis und Sepsissyndrom, Multiorganversagen
  • lebensbedrohlichen Komplikationen von Infektionskrankheiten
  • akuten Blutgerinnungsstörungen
  • prä- und postoperativer Intensivbehandlung in Zusammenarbeit mit den für das Grundleiden zuständigen Ärzten
  • Anwendung differenzierter Beatmungstechniken und Beatmungsentwöhnung bei 50 langzeitbeatmeten Patienten
  • 25 endotracheale Intubationen
  • 30 zentralvenöse Katheterisierungen, davon 10 einschließlich hierbei durchführbarer Messverfahren
  • 20 arterielle Gefäßzugänge
  • 15 Pleuradrainagen im Rahmen der Intensivüberwachung und Intensivbehandlung
  • Differenzierte Therapie mit Blut und Blutkomponenten bei 30 Patienten
  • differenzierte Therapie mit vasoaktiven Substanzen bei 30 Patienten
  • Anwendung der differenzierten Elektrotherapie des Herzens durch Defribillation bei 3 Patienten
  • Messung, Überwachung und Behandlung des erhöhten intrakraniellen Druckes bei 10 Patienten
  • Evaluation und Verlaufsbeurteilung des Krankheitsschweregrades (Scores) bei 50 Patienten
  • 20 Erstversorgungen von Früh- und Neugeborenen mit hohem Risiko nach der Geburt
  • 10 Transportbegleitungen schwerkranker Kinder

 

17.C.2 Schwerpunkt Neonatologie


1. Erwerb der in der Weiterbildungsordnung aufgeführten Weiterbildungsinhalte. Hierzu sind nachfolgende Richtzahlen oder Weiterbildungsinhalte nachzuweisen:
1.1 Untersuchungsverfahren und Behandlungsverfahren

  • Kreissaalerstversorgung einschließlich notwendiger Reanimation von 300 Früh- und Reifgeborenen mit vitaler Bedrohung, davon bei 25 sehr untergewichtigen Frühgeborenen (< 1.500 g Geburtsgewicht)
  • Selbständige Durchführung und Dokumentation von 75 abgeschlossenen Behandlungsfällen bei komplizierten neonatologischen Krankheitsbildern, davon bei 50 sehr untergewichtigen Frühgeborenen (< 1.500 g Geburtsgewicht) auch in Zusammenarbeit mit den für das Grundleiden zuständigen Ärzten, z.B. Surfactantmangel, Sepsis, nekrotisierende Enterokolitis, intrakranielle Blutung, lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisung, Hydrops fetalis, offener Duktus arteriosus Botalli, schwere Postasphyxie-Sequenz, lebensbedrohliche Fehlbildung
  • Selbständige Durchführung und Befundung der entwicklungsneurologischen Diagnostik in 100 Fällen
  • Anwendung differenzierter Beatmungstechniken und der Beatmungsentwöhnung bei 25 Frühgeborenen, Reifgeborenen und sehr untergewichtigen Frühgeborenen (< 1.500 g Geburtsgewicht) mit schweren Adaptationsstörungen
  • der Transportbegleitung schwerkranker Reifgeborener und sehr untergewichtiger Frühgeborener (< 1.500 g Geburtsgewicht) bei 20 Fällen
  • 30 zentralvenöse Katheterisierungen, davon 10 einschließlich hierbei durchführbarer Meßverfahren
  • 5 Pleuradrainagen im Rahmen der Intensivüberwachung und -behandlung
  • 5 ausführlich begründete Gutachten zu schwerpunktbezogenen Fragestellungen