Der Mukoviszidose e.V. vergibt alle zwei Jahre für eine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der Forschung und Therapie der Mukoviszidose den Adolf-Windorfer-Preis.
Der Preis ist mit € 5.000 dotiert und kann an eine Einzelperson oder Gruppe vergeben werden. Für 2011 haben Arbeiten aus der klinischen Forschung Priorität. Abhängig von der Anzahl und Qualität der Eingänge werden auch innovative Projekte aus der präklinischen Forschung berücksichtigt.
Im Rahmen der GNPI Tagung in Saarbrücken wurde eine „Arbeitsgemeinschaft Niedergelassene Neonatologen“ gegründet. Auf Initiative von Frau Dr. Braun und Frau Dr. Theisinger trafen sich erstmals niedergelassene Neonatologen zum Erfahrungsaustausch. Wie anwesende Neonatologen, aber auch Vertreter des Elternverbandes „Das frühgeborene Kind“ e.V. bestätigten, suchten sich Eltern von Frühgeborenen oder Kindern mit komplexen neonatologischen Erkrankungen oft einen in diesem Gebiet erfahrenen Kinderarzt. Die Anwesenden waren sich einig, dass die Kinder von einer qualifizierte Nachbetreuung durch einen erfahrenen Neonatologen deutlich profitieren. Durch bekannte Nachbetreuungskonzepte wie „Der Bunte Kreis“ konnte eine Reduktion der stationären Aufenthalte und der Notfallkonsultationen erzielt werden. Allerdings gibt es bisher weder ein Netzwerk der niedergelassenen Neonatolgen oder einheitliche Nachbetreuungskonzepte, noch wird die doch sehr zeitaufwendige Nachbetreuung in den Praxen adäquat vergütet, so dass niedergelassene Neonatologen kostendeckend diese Kinder in großen Umfang betreuen könnten.
Wissenschaftspreis 2010 "Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin"
Donnerstag, den 24. Juni 2010
Verleihung der Wissenschaftspreise 2010 auf der 36. Jahrestagung der GNPI in Saarbrücken
Insgesamt gingen 15 hochkarätige Bewerbungen für den Wissenschaftspreis ein. Der Jury (Frau Prof. Berger, Wien/Frau Prof. Mildenberger, Mainz/Prof. Bührer, Berlin/Prof. Bartmann, Bonn/Prof. Jorch, Magdeburg/Prof. Nelle, Bern) kam unter Leitung von Prof. Hummler, Ulm, die nicht leichte Aufgabe zu, in einem bereits bewährten Punktesystem die Auswahl zu treffen. Ausgezeichnet wurden:
nach einigen Jahrzehnten mit unserer alten Satzung und den Diskussionen auf den letzten beiden Mitgliederversammlungen wurde dem Vorstand der Auftrag für die Erstellung einer neuen Satzung erteilt. Eine Kommission (G. Jorch, E. Herting, M. Obladen, M. Walka) hat sich dieser Aufgabe in den letzten Monaten gestellt. Der angefügte Satzungsentwurf wurde durch die Anwaltskanzlei Gleis Lutz, RA Dr. Martin Schockenhoff, Maybachstraße 6, 70469 Stuttgart, nach Erarbeitung durch die Kommission auch juristisch überprüft. Die Kommission dankt der Vorstandsassistentin Frau PD Dr. Peter für die Unterstützung bei der zeitgerechten Umsetzung des Vorhabens.
Mitteilung der GNPI zur Einführung des intensivmedizinischen Komplexcodes zur Abrechnung pädiatrischer Intensivpatienten
Freitag, den 18. Dezember 2009
Zur Entwicklung eines Kinder-Intensivmedizinischen Komplexcodes (IKB):
1. Vorbemerkungen
Im Oktober 2004 hatte der damalige Vorsitzender der GNPI (Prof. Gortner) beim InEK angefragt, wie sich die pädiatrische Intensivmedizin besser im DRG-System abbilden lasse und den Vorschlag gemacht, ein dem Erwachsenen-IKB (OPS 8-980.-) gleichwertiges System zu entwickeln, das in der Lage ist, Komplexizität und kosten-relationierten Behandlungs aufwand für intensivmedizinisch behandelte Kinder abzubilden. Dem stimmte das InEK Mitte 2005 zu. Dabei sollten grundsätzlich Daten erfasst werden, die den Gesamtaufwand repräsentieren. Von Herrn Dr. Michael Ehlen als Leitendem Arzt der pädiatrischen Intensivstation am Asklepios-Klinikum St. Augustin wurde ein am Erwachsenen-Score angelehnter Komplex-Score entwickelt, der dann validiert werden sollte.
Arbeitsgruppe Versorgungsstrukturen Protokoll vom 9.10.2009
Mittwoch, den 11. November 2009
Das Protokoll der Arbeitsgruppe Versorgungsstrukturen vom 9.10.2009 ist nun im Forum unter Aktuelles / Ergebnisprotokoll der Arbeitsgruppe Versorgungsstrukturen einsehbar.
Protokolle der Mitgliederversammlungen
Dienstag, den 06. Oktober 2009
Protokoll der Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin am 8.5.2009 in Berlin
Der Vorstand weist hiermit darauf hin, dass ein palliativ versorgtes Extrem-Frühgeborenes oder reifes Neugeborenes automatisch mit der P60A-DRG kodiert wird, was sich aus Sicht der GNPI im Rahmen einer Mischkalkulation als adäquat vergütet darstellt.
Hinweis für Autoren wissenschaftlicher Arbeiten
Dienstag, den 22. September 2009
Publikation wissenschaftlicher Originalarbeiten bei GMS German Medical Science